Ein wiederbeschreibbarer Notizblock liegt mit einem Stift vor einer Tastatur für einen Computer

Rocketbook – das nerdige (Offline)Notizbuch

Ich hatte mal ein echtes Suchtproblem. Notizbücher – ich habe sie geliebt. So wirklich verwendet habe ich sie zwar nie, aber ich wollte sie haben. Alle! Mit dem iPad Pro und der App GoodNotes5 hat sich das erledigt. Ich mache sämtliche Notizen digital. Ich wollte nur noch eines ausprobieren: Das Rocketbook*, schließlich sagen die Macher selbst, es sei „das letzte Notizbuch das du jemals gekauft hast“.

Rocketbook – Notizen einfach wegwischen

Ein wiederbeschreibbarer Notizblock liegt mit einem Stift vor einer Tastatur für einen Computer
Ist das Rocketbook wirklich das letzte Notizbuch das man jemals kaufen wird?

Mein Rocketbook* ist ein Notizbuch mit lediglich 36 Seiten. Das Cover ist aus einem stabilen Kunststoff gefertigt, ebenso die Spirale die Umschlag und Blätter zusammenhält – es soll ja schließlich ewig halten! Zum Notizbuch braucht man einen speziellen Stift, genauer gesagt einen Gelroller. Rocketbook* legt hier den FRIXION CLICKER von friction (Pilot Pen)* bei. Ich konnte leider noch keinen anderen testen, aber glaubt man den Infos im Web funktionieren auch andere Gelroller.
Der Clou an dem Notizbuch ist, dass sämtliche Notizen und Skizzen radierbar und abwischbar sind. Die Seiten des Notizbuchs bestehen aus einem Kunststoff, welcher in meinem Fall dottet, also gepunktet ist. Mit dem Gelroller entsteht ein relativ gutes Schreibgefühl. Vom echten Papier ist das Gefühl zwar immer noch ein gutes Stück entfernt, aber es ist besser näher dran als ein iPad (mit matter Folie) und Apple Pencil. Da ich mich an das Schreibgefühl auf dem iPad schon sehr gewöhnt habe, war es für mich keine große Umstellung auf das Rocketbook.

Praktisch sieht das dann so aus:

Tagsüber mache ich meine Telefonnotizen im Rocketbook, verschreibe ich mich, drehe ich den Stift und „radiere“ den Fehler einfach weg. Achtung: Die Tinte sollte auf jeden Fall getrocknet sein, da diese sonst verschmiert. Das Trocknen dauert ein wenig (15 Sekunden laut Hersteller) und leider kommt es immer wieder mal vor, dass man über die frische Tinte wischt. Irgendwie erinnert das an die ersten Schulklassen und an den leidigen Pelikan-Füller.

Am Feierabend digitalisiere ich die Notizen mit der Rocketbook-App. Das ist in etwa so, als ob man ein Blatt Papier abfotografiert bzw. einscannt. Die App orientiert sich dazu am Blatt und am aufgedruckten QR-Code. Auch Serienblätter, also mehrere Seiten nacheinander, sind möglich. Leider funktioniert die Texterkennung der App nicht wirklich gut, so dass ein nachträgliches sauberes Benennen der Scans nötig ist. Sind die Notizen gesichert, kann man mit dem beiliegenden Microfasertuch und etwas Wasser die Seiten einfach Abwischen. Das Ergebnis ist ein „neues“ Notizbuch mit 36 leeren Seiten.

Meine Meinung

Ja, das Rocketbook ist aus Kunststoff. Und ja, der Plastikgeruch, den das Rocketbook die ersten drei Wochen verbreitet ist nicht angenehm. Mir ist das Teil aber wesentlich lieber als das ständige Kaufen neuer Blöcke und lieber als das Papier im Mülleimer. Das Schreibgefühl ist gewöhnungsbedürftig, nach einer Zeit klappt das aber ganz gut.

Zitat Rocketbook:

Anders als andere cloud-integrierte Notizbücher muss Rocketbook nirgendwo angeschlossen werden − d. h. du brauchst keine klobige Hardware, die Batterien benötigt oder aufgeladen werden muss. Und wir bieten Cloud-Einbindung nicht nur für eine, sondern acht der angesagtesten Produktivitäts-Apps. Rocketbook Everlast ist günstig, unbegrenzt wiederverwendbar und immer im Flugmodus.

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2 Replies to “Rocketbook – das nerdige (Offline)Notizbuch”

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