Der Smartphone Stabilizer in Action: in das Stativ wurde ein Smartphine geklemmt und per Fernbedienung kann dieses ausgelöst werden

IMMO Stabilizer – der 39-Euro-Kickstarter-Smartphone-Stabilizer

IMMO Stabilizer – der 39-Euro-Kickstarter-Smartphone-Stabilizer

Der Stabilizer wird als Selfiestick verwendet. Hier mit dem Gardasee im HintergrundEigentlich habe ich ja einen Zihjun 3-Achsen-Gimbal für das Smartphone herumliegen. Trotzdem war ich sofort interessiert, als ich von der IMMO-Kickstarter-Kampagne las. Klingt ja auch zu verlockend: Ein zusammenklappbarer 1-Achsen-Stabilizer mit Fernbedienung und Klappstativ für nicht einmal 40 Euro.

Härtetest Italien-Urlaub

Meine Crowdfunding-Erfahrungen sind gemischt. Von „Yeah, wie geil“, bis „Was für ein sch… Stück Technik!“ war bisher so ziemlich alles dabei. Gleich vorneweg: der Gimbal gehört zur ersten Kategorie. Auspacken, einschalten, geht – das beschreibt die erste Erfahrung verdammt gut. Da kam es mehr als gelegen, dass gleich der langersehnte Italien-Urlaub anstand, wo das Kickstarter-Projekt getestet werden konnte. 

2 Stunden laden, 4 Stunden Stabilizer-Power

Der Smartphone Stabilizer in Action: in das Stativ wurde ein Smartphine geklemmt und per Fernbedienung kann dieses ausgelöst werdenDer 1-Achsen-Gimbal lässt sich via USB in maximal zwei Stunden aufladen und hält dann drei bis vier Stunden durch. Genauso einfach lässt sich übrigens die Fernbedienung via USB aufladen. Nachdem das Smartphone, in meinem Fall das iPhone XR, in die Halterung geklemmt wurde, kann der Stabilizer per Button eingeschaltet werden. 

Einfaches Handling, gutes Stabilizer-Ergebnis

Das Smartphone wird sofort horizontal oder vertikal ausgerichtet und man kann eigentlich schon direkt loslegen. Die Fernbedienung ist im Griff integriert. Einmal mit dem Smartphone gepairt, kann so ziemlich jede Foto-App damit bedient werden – mehr als ein Auslöser ist die Fernbedienung übrigens nicht. Dafür ist es der Fernbedienung auch egal welche App oder welcher Modus, also Foto oder Video, damit gestartet und gestoppt wird. Der Stabilizer tut was er soll. Zwar ist die Bildruhe nicht mit einem 3-Achsen-Gimbal zu vergleichen, in 90 Prozent ist die waagrechte Stabilisierung aber vollkommen ausreichend. Videos im Gehen machen einen sehr guten Eindruck und es ist ein Spaß mit dem Gimbal zu arbeiten. 

Stabilizer, Selfiestick, Stativ

Der Stabilizer als Stativ auf einem weißen TischZiemlich praktisch erwies sich im Urlaub auch die Option den Stabilizer als Stativ mit Fernauslöser zu nutzen. Einmal ausgerichtet ließen sich so wirklich tolle Bilder schießen. Egal ob als Gimbal, Selfiestick oder im Stativmodus lässt sich der Stick auf ca. 60 Zentimeter ausfahren und verlängert so den Arm oder erhöht so die Stellung des Smartphones.

Was fehlt?

Wenn ich mir etwas wünschen würde, dann wäre es ein Button zum Wechsel der Back- und Frontkamera und eventuell ein Zoombutton – beides natürlich an der Fernbedienung. Ach ja: genial wäre noch ein Kameragewinde am unteren des Stativsystems um es eventuell noch auf ein anderes Stativ schrauben zu können. Ansonsten bin ich mit dem IMMO Stabilizer ziemlich happy.

Fazit

Der Stabilizer platzsparende zusammengelegtFür 40 Euro bekam man auf Kickstarter ein wertiges und praktisches Stück Technik. Der Gimbal arbeitet leise und ruhig, als Selfiestick funktioniert der IMMO einwandfrei und mit dem Stativ und der Fernbedienung hat man eine weitere tolle Option.  Zusammengeklappt passt der Smartphone-Stabilizer in jeden Rucksack oder sogar in die Hosentasche, was ihn jederzeit einsatzbereit macht

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