Ein Screenshot aus dem Spiel Stardew Valley - der kleine Hoferbe steht vor seinem Hof und einem frisch angbauten Feld.

Stardew Valley – (k)ein Game für Zwischendurch

Früher war es mein Traum eine Bäuerin zu heiraten und einen Hof zu führen. Den habe ich, mit etwa 14 Jahren verworfen. Mit Stardew Valley hat mich das Landleben wieder gepackt. Das Country-Life-RPG ist aber mehr als nur ein „Landdwirtschaftssimulator“.

Stardew Valley – der Ablauf

Ein Screenshot aus dem Spiel Stardew Valley - der kleine Hoferbe steht vor seinem Hof und einem frisch angbauten Feld.Pixelig und ziemlich retro kommt das Spiel daher – egal auf welchem System (u. a. erhältlich für Nintendo Switch, Sony Playstation, Microsoft XBox, PC, Smartphone…). Das farbenfrohe Spektakel wird tageweise gespielt. Am Ende eines jeden Tages geht der Charakter ins Bett, die Einnahmen werden abgerechnet und das Spiel gespeichert. Ein Tag geht dabei von 6 bis maximal 2 Uhr. Ist man danach noch unterwegs schläft die Spielfigur ein, wird von einem Dorfbewohner gefunden und wacht zuhause auf – natürlich nicht ohne dass etwas Geld und ein paar Artikeln aus dem Rucksack fehlen. Strafe muss sein!

Zudem ist Stardew Valley in vier Jahreszeiten eingeteilt. Jede Jahreszeit dauert 28 Tage. Je nachdem ob gerade Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter ist, kann man verschiedene Samen säen und dementsprechend abernten (Samen gibt im Ort beim Händler). Achtung: Jede Pflanze braucht eine bestimmte Zeit bis sie Früchte trägt. Baut man also gegen Ende einer Jahreszeit eine Pflanze an die sich bis in die nächste Jahreszeit entwickeln muss, geht diese schlicht und einfach ein!

Am Anfang steht das Erbe

Der starbildschirm von Stardew ValleyAm Anfang steht das Erbe und der Ausbruch aus dem langweiligen Büroalltag – man erbt vom lieben Großvater (sieht der aus wie der Weihnachtsmann?) einen Hof. Ok, das Gelände ist verwachsen und das Haus recht klein, aber immerhin ist es ab sofort dein Eigentum. Es folgt eine Monsteraufgabe: Grund reinigen, Ackerboden aufarbeiten, Samen säen, Pflanzen ernten und diese abschließend einlagern, weiterverarbeiten oder einfach nur verkaufen. So kommt der stolze Erbe zu seinen ersten Münzen und kann wieder neue und wertvollere Samen beim örtlichen Händler kaufen.

Überhaupt sind Interaktionen mit den Bewohner des Sterntautals ein wichtiges Element des Spiels. So kann man Freundschaften knüpfen, wertvolle Gegenstände erhalten und die eigene Ausrüstung und den Hof verbessern bzw. neue Gebäude erbauen lassen. Das Ergebnis ist dann zum Beispiel ein Hühner- oder Kuhstall, eine eigene Küche oder ein Heim für Zwei.

Action in der Mine

Stardew Valley bekommt durch die örtliche Mine zusätzlich eine kämpferische Note. Der Spieler muss immer tiefer nach Erzen oder Edelsteinen schürfen. Klar, dass einem verschiedene Monster den gemütlichen Spaziergang in der Mine vermiesen wollen und man diesen meist nur mit upgegradeten Waffen Herr wird. Die Belohnung sind dann Rohstoffe die wiederum zum Upgraden oder zum Bauen von neuen Geräten für den Hof verwendet werden können.

Auch Quests kommen im Spiel nicht zu kurz. Immer wieder bekommt man Aufgaben a la „Liefere mir einen Kürbis. Zahle gut!“ oder kann sich Aufgaben direkt am schwarzen Brett im Dorf abholen. Mit dem Gemeindehaus bekommt man ebenfalls eine Sammelquest, bei der man durch Vervollständigen von Sets das Gemeindehaus restauriert und neue Features freischaltet.

Einfaches Spiel mit hohem Spaß- und Suchtfaktor

Ein Spieler sitzt mit einem Controller vor dm Spiel Stardew VelleyStardew Valley ist liebevoll gestaltet. In jedem Eck des Sterntautals wartet eine andere Überraschung und die Dorfbewohner haben alle einen eigenen Charakter. Die Steuerung ist einfach und auch das Spielprinzip ist kein Hexenwerk, so dass man schnell im Spiel ist und am Liebsten gar nicht mehr aufhören möchte die Früchte der Arbeit zu ernten oder Freundschaften zu schließen.

Ich spiele das Spiel auf zwei Systemen. Auf Nintendos Switch fällt auf, dass das Spiel immer wieder mal einen kleinen Hänger hat und eine Funktion dann nur mit einer kurzen Verzögerung ausgeführt wird. Ansonsten lässt sich Stardew Valley aber schön spielen und macht viel Spaß. Auf dem iPhone XR trübt vor allem der Notch das Spielvergnügen. Dieser überdeckt eine wesentliche Funktion und macht diese nur sehr schwer erreichbar.

Stardew Valley – mein Fazit

Stardew Valley ist mein ganz persönlicher Tipp auf Nintendos Switch. Der Spielspaß wird durch einen immer größeren Spielumfang aufrecht erhalten und es wird so gut wie nie langeweilig. Vor allem mit zunehmender Spielzeit muss man sich echt ranhalten, dass man sämtliche Aufgaben erledigen kann.

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