Powerbeats Pro – die besseren AirPods (True Wireless InEars)

Zwei schwarze Bluetooth Ohrhörer ohne lästiges Kabel

Verdammt, was mag ich meine Apple Airpods. Eigentlich dachte ich nach den ersten paar Stunden, dass die Suche nach dem (für mich) perfekten Ohrhörern jetzt ein Ende hat. Leider nein… Meine Ohren sind zu den True Wireless In Ears nicht kompatibel. Egal wie ich die Airpods verkeile, nach ein paar Schritten hängen die Ohrstöpsel nur noch leicht in der Ohrmuschel. Ergebnis: Ich renne ständig mit viel zu vielen Nebengeräuschen und der Angst die dinger zu verlieren durch die Gegend. Sehnsüchtig habe ich deshalb auf die Veröffentlichung der BEATS Powerbeats Pro gewartet, vorbestellt und wieder gewartet. Meine „Geduld“ wurde belohnt! Die Powerbeats Pro sind großartig! Ich liebe sie, will sie immer bei mir haben und stundenlang „Me First And The Gimmie Gimmies“ und Co. damit hören!

Als sich Apple den kalifornischen Hersteller von Kofhörern und Lautsprechern im Mai 2014 schnappte, war es erst mal ruhig und man wartete vergebens auf ein gutes Gemeinschaftsprodukt. Wenn dann doch mal BEATS Ohrhörer mit dem iPhone gekoppelt wurden, gabe es sofort negative Stimmen: „Viel zu basslastig“ hörte man zum Beispiel ziemlich oft. Wenn wunderts, schließlich hat Rap-Legende Dr. Dre seine Finger bei BEATS im Spiel. Ich nehme es gleich vorneweg: Die Powerbeats Pro sind gut ausgewogen. Der Bass kommt gut, aber nicht übermäßig zur Geltung.

Für 249 Euro bekommt man bei BEATS ein verdammt großes Case mit zwei schicken True Wireless InEars. Mit dabei ist noch ein USB-C-Kabel, vier Sets Gummiaufsätze, eine Kurzanleitung und ein Aufkleber (wie man es von Apple kennt). Aufgeladen wird das Case via USB-C, die Ohrhörer selbst werden im Case geladen.

Einmal geladen bietet das Ohrhörerpaar genug Strom für rund neun Stunden Musikvergnügen. Nach fünf Minuten im Case sind die Powerbeats wieder für eine Stunde Unterhaltung gewappnet. Lädt man die Ohrhörer immer nach, sind laut Apple bis zu 24 Stunden Hörgenuss möglich. Ich nutze ziemlich oft nur einen Ohrhörer und bin noch nie in die Situation gekommen, dass Ohrhörer sowie das Ladecase leer sind und ich ohne Musik auf den Ohren unterwegs bin.

Zugegeben: anfangs ist das Einsetzen der InEars ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Durch die Haltebügel ist die typische Bewegung beim Einsetzen mehr ein Drehen als ein Schieben. Für den perfekten Sitz, sorgen übrigens vier unterschiedlich große Gummiaufsätze und die biegsamen Haltebügel. Hat man das richtige Setup gefunden, sitzen die Powerbeats richtig gut im Ohr, dichten ausreichend ab und bleiben auch beim Sport dort, wo sein sollen. Ok, letzteres hab ich gelesen.

Der Sound kommt klar und deutlich rüber, die Höhen und Tiefen sind für meine Bedürfnisse ausreichend ausgeglichen und durch die Gummiaufsätze werden Aussengeräusche ausreichend aber nicht komplett abgeschirmt. Auch die Sprachqualität beim Telefonieren ist – egal ob als Anrufer oder als Zuhörer – ausgezeichnet.

Die Bedienung ist supereinfach. BEATS setzt bei den Powerbeats Pro auf Knöpfe, die gut erreichbar platziert sind. Beide Ohrhörer sind gleich belegt, so dass auch bei der einzelnen Nutzung auf keinen Komfort verzichtet werden muss. Mit einem Klick auf den Hauptbutton startet und stoppt man die Wiedergabe oder nimmt einen Anruf an oder beendet diesen. Ein langer Klick auf den Button an der Seite startet Siri, ein zweifacher Klick springt zum nächsten Titel und mit einem Dreifachklick geht es einen Titel zurück. Die Lautstärketasten sind oben auf den Hörern und jeweils mit einem Plus und Minus belegt. Nimmt man die Ohrhörer während der Wiedergabe aus dem Ohr stoppt die Wiedergabe automatisch, beim Wiedereinsetzen geht es da weiter wo unterbrochen wurde.

FAZIT:
Guter Halt, bequemer Sitz, perfekter Klang, Apple-kompatibel – ich habe mit den Powerbeats die perfekten InEars für mich gefunden und kann sie wärmstens weiterempfehlen!

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