Im Test: hardwrk Magnetic Battery Case

Ein magnetisch am iPhone angebrachter akku sorgt für mehr Power

Mit dem Magnetic Battery Case hat hardwrk einen Zusatzakku für das iPhone entwickelt, der einfach mit einem Magnet an der Hülle hängt. Geladen wird das iPhone X, iPhone XS, iPhone XS Max oder iPhone XR via Induktion – ein Kabel braucht es nicht mehr.

Wie lange hält dein Smartphone durch? Zwei Tage? Das ist wahrscheinlich selten. Einen Tag? Glückwunsch, du gehörst zu der Mehrheit der Nutzer. Und dann gibt es da noch die Poweruser. Ein Tag mit einer Akkuladung ist für sie eine Utopie… Gut, dass es die Powerbank gibt. Mit dem Extraakku holt man sich die nötige Zusatzpower.

Der Apple-Zubehörhersteller „hardwrk“ hat die Idee vom Extraakku zu Ende gedacht und das Magnetic Battery Case entwickelt. Damit der Akku passgenau am iPhone sitzt, ist im Lieferumfang eine entsprechende iPhone-Hülle enthalten. In diese wird, wie bei jedem anderen Case, das iPhone geklickt. Gleich vorneweg: Es ist keine dezente Hülle. Das Case trägt ordentlich auf und verändert die Form und die Haptik des iPhones (getestet am iPhone XR). Der Lightning-Anschluss und die Lautsprecher sind ausgespart, ebenso wie der „Lautlos“-Schieber. Die Lautstärke-Tasten und der Power-Button sind vom Case abgedeckt und lassen sich sehr gut nutzen.

Legt man nun das Akkupack auf die Hülle, wird es magnetisch angezogen und hält auch ausreichen. Das iPhone quittiert die Kopplung mit dem gewohnten Sound den es bei angesteckter Stromversorgung gibt. Das iPhone lädt also schon. Easy…
Zusätzlich kann man das Magnetic Battery Case mit einem Druckknopf ein- und ausschalten. Besonders praktisch: Der Ladestand des Battery Case wird auf einer kleinen Digitalanzeige auf der Rückseite des Akkus angezeigt. Geladen wird das Powerpack übrigens per Lightning-Anschluss, also mit dem ganz normalen iPhone-Ladegerät. Eine induktive Ladung des Zusatzakkus ist nicht möglich.

Klingt doch gut? Ja, Praktisch ist es. Sehr sogar. Was mich stört ist die Optik. Klar, ein Batterycase mit 5.500 mAh braucht Platz. Aber irgendwie hängt der Akku wie ein Fremdkörper am iPhone, was übrigens auch für das Case gilt. So richtig mag es mir nicht gefallen – auch wenn die Ecken des schön abgerundet flach nach unten fallen und auch die Qualität stimmt.

Jetzt kann man natürlich vergleichen: Mit dem Gadget von hardwrk habe ich ein Case und einen Akku der hinten dranklebt. Nutze ich eine normale Powerbank habe ich im schlechtesten Fall einen extra Akku und ein Kabel auf dem Tisch oder, besser, einen Akku mit integriertem Lightningkabel. Irgendwas liegt also immer rum.

Leistung:
Die Batteriekapazität des Case ist abhängig vom iPhone-Typ. So beträgt die Kapazität des Akkus für das iPhone X und XS 5.000 mAh und für das iPhone XR und XS max 5.500 mAh.
Beim Gewicht muss man 200 Gramm (X, XS) beziehungsweise 211 Gramm (XR) oder 215 Gramm (XS Max), einplanen. Insgesamt lassen die smarten Begleiter damit 1,5 bis 2 mal voll aufladen. Das bedeutet somit im Schnitt drei Tage Unabhängigkeit von der Steckdose.

Fazit
Mir würde das Magnetic Battery Case von hardwrk echt gut gefallen, aber irgendwie mag ich das Case nicht. Zu eckig, zu wuchtig, zu unapplelike. Wie schon erwähnt hat sich mein Auge schon gegen die reine Hülle gewehrt und laut „geht leider nicht“ gerufen. Wäre die Hülle schicker, könnte ich aber absolut mit dem Design des Akkus leben – die Funktion ist ja eh top!

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